Rücktritt des bischöflichen Beauftragten für die Bistumsregion Waadt
Charles Morerod, Bischof von Lausanne, Genf und Freiburg, nahm den Rücktritt von Michel Racloz als bischöflichem Beauftragtem für die Bistumsregion Waadt zur Kenntnis. Nach fünf anspruchsvollen Jahren und am Ende seiner Amtszeit strebt Michel Racloz ein besseres Gleichgewicht zwischen Berufs- und Privatleben an. Die Stelle wird nach dem Ergebnis der kanonischen Visitationen in den Bistumsregionen neu besetzt.
Michel Racloz war über 30 Jahre lang im Dienst der katholischen Kirche im Kanton Waadt tätig, nacheinander als Seelsorger, Leiter der Abteilung für Solidarität, Delegierter des Bischofsvikars und seit dem 1. September 2021 (für fünf Jahre) als bischöflicher Beauftragter. Er schied am 31. Mai aus seinem Amt aus. Bischof Morerod dankt ihm ganz herzlich für sein beständiges und treues Engagement und wünscht ihm alles Gute für seine weitere berufliche Tätigkeit.
In der Zwischenzeit wird Jean-Claude Dunand, Generalvikar des Bistums Lausanne, Genf und Freiburg, die Rolle des bischöflichen Beauftragten weiterhin teilweise wahrnehmen, zusammen mit seiner Stellvertreterin Isabela Costa Mouny. Eine neue Ernennung wird so bald wie möglich erfolgen, nachdem der Bericht über die Leitung innerhalb der Bistumsregionen vorliegt. Ein Anforderungsprofil und ein Pflichtenheft werden derzeit in Anlehnung an die in den letzten Jahren gesammelten Erfahrungen erstellt.
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Kanonische Visitationen
Wie im Januar 2026 angekündigt, wurde zum Ende der ersten Phase der Erneuerung der Bistumsleitung – die insbesondere durch die Ernennung von Laien als bischöfliche Beauftragte an der Seite des Bischofs gekennzeichnet war – eine gemeinsame Rückschau auf die letzten fünf Jahre vorgenommen. Zu diesem Zweck fand in jeder Bistumsregion ein Tag einer kanonischen Visitation statt, die als Zeit der gemeinsamen Reflexion über den aktuellen Führungsstil gedacht war. Der Bericht über diese Besuche wird dem Bischof im Juni vorgelegt. Auf der Grundlage dieser Lagebeurteilung wird die künftige Leitungsstruktur weiter verfeinert. Eine Mitteilung dazu folgt zu gegebener Zeit.
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Das Bier schäumt am Bischofssitz
Am 9. Juni zapfte Bischof Charles Morerod am Bischofssitz in Freiburg den 13. Jahrgang des Bischofsbiers namens «L’Épilscopale». Dieser Degustations- und Verkaufsabend war offen für alle. Ein Teil des Erlöses wird zwei gemeinnützigen Projekten gespendet. «L’Épilscopale» ist ein helles Bier und wurde von einer Brauerei in Romainmôtier VD entwickelt. Das limitierte Bischofsbier ist seit dem 10. Juni im Ordinariat an der Lausannegasse 86 in Freiburg erhältlich.
Die bischöfliche Kommunikationsstelle